Sonntag, 22. April 2018

WINGMEN W-M-W in Formation

Wingmen Werner - Martin - Wong an der Glienicker Brücke
In alter "Diamant"-Formation: Flügelspitze an Flügelspitze

Wingmen, so close, so far. 

Für mich war West-Berlin bei meiner Ankunft 1966 aus der Pfalz die Offenbarung. Die Glienicker Brücke, Wahrzeichen des Kalten Kriegs und Symbol in einer Zeit des Aufbruchs. Die Schah-Demo am 2. Juni 1967 und die Bewegung der 68-iger Jahre hat mich nicht kalt gelassen. Ich sehe heute einen privaten Anteil an der Befreiung vom Muff der Talare in Form der Durchsetzung der Gemischtbelegung im evangelischen Studentenwohnheim Dauerwaldweg in Eichkamp, in der Verweigerung des Wehrdiensts, in der Fortsetzung des Luft- und Raumfahrt Studiums in Form von wissenschaftlicher Forschung anstatt einer beruflichen Karriere in den Technologiekonzernen der Waffenindustrie; die Gründung des ersten Flugzeugbauunternehmens in West-Berlin und des  eigenen Beitrags in der Galerie der epochalen Flugzeuge, dem Hochleistungs-Motor-Segler HMS10, später Stemme S10 und - last but not least - die Erfüllung des Traums die Freiheit der Lüfte mit einem offenen Doppeldecker spielerisch im Kreise gleichgesinnter Freunde zu erleben.
Die WINGMAN Crew. Ein denkwürdiges Revival in diesen Tagen...

Mittwoch, 18. April 2018

Wettbewerb für eine Namensgebung

Einsendeschluß für das Preisausschreiben ist der 22. Mai 2018
In Portugal ist es üblich einem Haus, einer Villa oder einem Anwesen ein Motto in Form eines Namens zu geben. Ein Casa do Piloto beschreibt die Profession des Eigentümers oder ein Casa verde bezieht sich auf den Außenanstrich, usw. Für unser Haus in Casais in der Algarve am Fuße des Foía in der Serra de Monchique wird ein entsprechendes Attribut gesucht. Die Gewinner werden, wie immer, unter Ausschluß des Rechtswegs von einer bestechlichen Jury ausgewählt.
Spontane Einsendungen (ohne Wertung)

1. Casa dos moleiros (de vento)
2. Casa del Bruchpiloto
3. Casa del Hooligan voador
4. RETIRO DO VIADOR(a) (MALUCO)

Die Preise:
1. Preis: eine Woche Subotnik
2. Preis: zwei Wochen Subotnik
3. Preis: drei Wochen Subotnik

Samstag, 14. April 2018

Juri Gagarin - Der erste Mensch im All

Juri Alexejewitsch Gagarin
Beitrag zur Erinnerungskultur
Sein Flug dauerte nur 108 Minuten, doch er machte Juri Gagarin zur Legende: Am 12. April 1961 flog der Kosmonaut als erster Mensch in den Weltraum. Er umrundete die Erde und schrieb Weltraumgeschichte. 
Am 12. April des Jahres 1961 treffen Anna Tachtarowa und ihre sechsjährige Enkelin Rita in der Nähe des Dorfes Smelowka, unweit der Stadt Engels, auf einen Außerirdischen. An diesem Tag feierte Thomas Gerling gerade seinen ersten Geburtstag und konnte nicht ahnen, daß er der Geburtsstunde der bemannten Raumfahrt um ein Jahr zuvor gekommen war.
Das seltsame Wesen trägt einen orangefarbenen Raumanzug, sein Kopf steckt in einem klobigen weißen Helm. Langsam und etwas unbeholfen kommt er auf sie zu. Die beiden wollen schon weglaufen, da nimmt die Gestalt den Helm ab und ruft: "Ich bin ein Freund, Genossen, ich bin ein Freund!" Wenige Sekunden später kommen Raumfahrt-Techniker angerannt. Sie begrüßen den Mann, der als erster Mensch in den Weltraum geflogen war: Juri Alexejewitsch Gagarin. (https://tinyurl.com/y85xgw9t)

Freitag, 6. April 2018

WINGMAN - let's have an airshow!

Let‘s have an Airshow,
Sie sind besessen vom Fliegen. Fliegen auf Flugzeugen aus der Zeit ihrer Väter und Großeltern. Eigenwillige Flugmaschinen mit ausgeprägtem Charakter.

An einem Tag wie heute ...
An so einem schönen Sommertag wie heute am Rande der Piste - wir liegen im Gras und haben uns von der Anstrengung unserer Aerobatic Lessons erholt - da ging das Gerücht, es gäbe holländische FallschirmspringerINNEN im Truppenübungsgebiet, die ihre Freifallsprünge NACKT ausführen!

Da müssen wir hin! 

Und was war das Ende von dem Lied: Der stolze Herr Oberst überreichte der WINGMEN CREW eine Asbach Superior Old Brandy Magnum (3 Ltr) für die heldenhafte Mission der Luftraumüberwachung mit Crashlandung:

"Unbesiegt am Boden zerstört"

war sein Kommentar. (Text: Miniaturen aus einem reichen Fliegerleben, Monographie in Bearbeitung)



Montag, 2. April 2018

Pâques sur la Côte d‘Azur

Family & Friends Ostern 2018 in der Villa MEKTOUB in Cavalière
Wir waren als Patchworkfamilie (9 Erwachsene, 5 Kinder) für eine Woche über Ostern in der Villa Mektoub. Uns hat es allen sehr gut gefallen!
Das Haus liegt direkt am Strand, die Wellen plätschern und bis auf die beiden Doppelstockbett- Kinderzimmer (seitlich angeordnet) haben alle Räume direkten Meerblick.
Die Einrichtung des Hauses ist sehr einfach aber zweckmäßig. Luxus findet man hier nicht, Bettwäsche und Handtücher müssen zusätzlich gemietet werden, Seife und Fön gab es nicht, Toilettenpapier war rar, der Kamin darf von Gästen nicht benutzt werden, Strom und Wasser werden noch Extra abgerechnet, die meisten Betten sind für große Menschen etwas zu kurz- aber für uns war das spätestens am 2. Tag nicht mehr wichtig. 
Die Küchenausstattung hat für uns alle gut gereicht, wir haben immer gut gekocht. Es gibt 2 große Kühlschränke, sodass selbst der Rosé gut gekühlt genossen werden kann.
Das Haus war sehr sauber und der Verwalter ist sehr sympathisch.
Trotz des mangelnden Luxus, hat dieses Haus so viel Charme, das ich gerne 5 Sterne gebe. (Feedback von Heidi auf FeWo-Direkt)

Sonntag, 25. März 2018

Heute auf der Reitanlage der Familie Krehl in Lentzke!

Anja auf Christdore (9) ist in der M** Dressur platziert!
Die Sterne bei M geben die Kategorie an. Es gibt einfachere M Dressuren (*) und schwierigere (**). Das war also eine Platzierung in einer 2 Sterne M-Dressur⚡️! Prima!
Es war übrigens der 3. Platz mit einer Wertnote von 7,2 (!) und Katja kann als Besitzerin natürlich ebenfalls stolz sein. Nicht zuletzt freut sich der Stall für den gestartet wurde, der Reitverein RosenCarree in Schäpe. 

Dienstag, 20. März 2018

Die Winterarbeiten sind getan, allein es fehlen die üblichen Zeichen des Frühlings

Noch ist es draußen vor der Halle winterlich weiß
Es hat heute frisch geschneit und ich bin auf dem Weg von der Mittagspause saublöd auf Kreuz gefallen. Da sind übrigens Sicherheitsschuhe sehr gefährlich, weil dafür nicht geeignet. Immerhin, das Unterwasserschiff ist klar zum Einkranen und der neue Korkboden in der Plicht wird diese Woche fertig.

Mittwoch, 14. März 2018

Virtual street view of Casais de Monchique

Am Ortseingang ist „unsere“ Quelle durch eine Granitsteinmauer gefaßt.
Rund ein Dutzend Quellen speisen die Bäche der Caldas de Monchique, deren Ursprung weit oben in der Serra de Monchique liegen mag. Fast jede dieser Quellen ist mit einem Volksglauben verbunden. So beispielsweise die Quelle der Liebenden, die im nördlichen Bereich des Parks unterhalb einer unansehnlichen grünen Metalltür aus einem kleinen Rohr an einer Steinmauer fließt. Mehrmals wiederkehrend soll die oder der Verliebte den Namen seines Schatzes aussprechen und von dem Wasser trinken, damit die Liebe erhört wird beziehungsweise beständig bleibt. Ich überlege mir, ob ich nicht meine Wasserflasche mit diesem Wasser füllen soll, doch wenige Meter weiter südlich fließt die Quelle der Jugend in ein kleines Naturbecken. Deren Wasser soll den regelmäßig Trinkenden jährlich um sechs Jahre verjüngen. (Text aus: Ewig grüne Welt, Caldas de Monchique, Entdecken sie Algarve dot com)

Samstag, 3. März 2018

Do not eat the yellow snow!

Die Seebrücke in Kühlungsborn im Hintergrund
Bei strahlendem Sonnenschein, aber strammem Ostwind sind die Minusgrade, heute Nacht minus 12, sehr unangenehm und die Hundespaziergänge fallen angemessen kurz aus. Gustav der Genießer findet gelben Schnee besonders lecker und probiert schon gerne das eine oder andere Mal.
Das Eis auf den groben Wellenbrechern vor dem Hafen schmeckt vielleicht auch nach Meer, Fisch und Fernweh.
Die Buhnen tragen modische Eispickelhauben

Freitag, 23. Februar 2018

Sunday on Ice auf dem Netzener See

Nachts friert er zu und am Tag taut die nördliche Uferzone auf
In den nächsten Tagen soll es aber richtig kalt werden und auch tagsüber unter null Grad bleiben. Noch besteht Hoffnung auf eine Rutschpartie am Sonntag Nachmittag.

Sonntag, 11. Februar 2018

Bemächtigung eines Doppeldeckers

STAMPE SV4C N° 415 Baujahr 1946
Auf der Rückfahrt vom Kustfluglehrgang an der Flugschule Strößenreuter in Speichersdorf erfuhr ich von meinem Freund und wingman Werner, daß es in Bremen eine kleine Gruppe von Enthusiasten geben soll, die sich einen alten Doppeldecker an Land gezogen haben. Es war überraschend, daß diese Truppe eigentlich noch offen war für ein weiteres Mitglied, weil die Kaufsumme bisher noch nicht komplett dargestellt war. 

Also machte ich mich auf den Weg nach Bremen und suchte diese Leute auf. Ich hatte einen vorbereiteten Haltergemeinschaftsvertrag dabei. Es stellte sich heraus, daß diese Gruppe sehr inhomogen in ihrer Kultur und Zusammensetzung war. 

Einerseits gab es den Eckhard Stolzki, ein Oldtimerpilot und selbstherrlicher Showflieger, der dieses Fluzeug, eine STAMPE SV4C aus 1946 gerne zu Flugschauen fliegen möchte. Er selbst aber mittellos und angewiesen auf das Geld eines Japanrestaurantbesitzers und einer Hand voll Enthusiasten die eher am Anfang ihrer fliegerischen Karriere standen. 

Also machte ich klar, daß es eine Haltergemeinschaft mit mir geben kann, die nach den Regeln der Fliegerei jeden ausbildet, der Fähigkeiten und Lust dazu hat und ansonsten eben nicht nur als privates Nutzungskonstrukt von Herrn Stolzki sein kann, der mit den Worten: „ wenn die da auch fliegen wollen, dann laß ich die erst mal auf dem Bullenrücken reiten, bis ihnen die Lust vergeht (hämisches Lachen...)“

Das war ja nun garnicht in meinem Sinne, mit frisch erworbener Kunstflugausbildung in der Tasche und Verantwortung als Segelfluglehrer war mir die eigenhändige Nutzung dieses wunderschönen alten Fluggeräts das erste Ziel.

Sonntag, 4. Februar 2018

Seltene Sonnenstrahlen im Februar

Nach dem ewigen Grau in Grau in diesem Winter
Endlich die ersten Sonnenstrahlen. Gustav ist mal wieder voll aufgedreht und moved wie ein bekloppter Welpe über die Felder. Die Singvögel sind plötzlich erwacht und schreien laut. Boah-eigh! Ich überprüfe spontan die Lautstärkeregelung meiner Hörhilfe. Nein, nein. Alles unplugged. Ääh, seit ich wieder die hohen Frequenzen hören kann, nervt das Magnetventil der Gastherme. Fürchterlich.
Heidi weilt derzeit in Sachen Ayurveda in Sri Lanka und ich halte hier die Stellung. Und weil ich dann einer durch und durch gereinigten Frau in einigen Wochen gegenüberstehen werde, habe ich auch meine Maßnahmen getroffen: Fasten! Wasser, Tee, Wasser, Wasser, Gemüsesaft, Wasser usw. Heute Tag 9. Es geht eigentlich gut. Aber ich weiß nicht, ob ich das noch lange mitmachen will.

Dienstag, 16. Januar 2018

Mariscada in Silves


Austern und Hauskaufverhandlungen auf Eis


Nach schwierigen Verhandlungen mit den Besitzern unseres „casa de sonho“ und der unüberbrückbaren Kluft in der Preisvorstellung liegen die weiteren Verhandlung auf Eis. Wir genehmigen uns zum Trost Ostras cheias und haben bestimmt etwas Positives getan gegen die Gentrifizierung der schönsten Dörfer der Algarve.

Samstag, 6. Januar 2018

Feuchter Jugo in Kroatien

Der Jugo kommt aus Süden und bringt feuchte Luft vom Meer.
Während die Bura vor einem Monat mit hohen Windgeschwindigkeiten an der nördlichen Adria aus NO bis Ost als trockener und böiger Wind aus den Bergen auf die Adria traf, hat sich jetzt im Januar der Jugo installiert. Er ist feucht, kommt vom Meer und macht uns bei der Inspektion der hinterlassenen Starkwindschäden an Rotorblättern eine unscharfe Linse.

Dienstag, 2. Januar 2018

Anschwimmen in Kühlungsborn 2018


"Ein Born der Gesundheit und neuer Kraft", so kann man den Namen des munteren Ostseebads interpretieren. Ich finde das können auch die Gesichter der Silvestergäste gut ausdrücken, die mir überwiegend gut gelaunt begegnet sind.